











RAPID RABBIT — BESCHLEUNIGTE BILDWELTEN
fand 2011 mit wöchentlichen Veranstaltungen in FRISE Hamburg statt
FRISE Künstlerhaus Hamburg
Arnoldstraße 26
Rapid Rabbit shows tail
30 Wochen Veranstaltungen
Das Programm 2011 in 5 Blöcken zum Ausklappen!
RABBIT'S TRAIL
fand 2011 mit wöchentlichen Veranstaltungen in FRISE Hamburg statt
FRISE Künstlerhaus Hamburg
Arnoldstraße 26
Rapid Rabbit shows tail
30 Wochen Veranstaltungen
Das Programm 2011 in 5 Blöcken zum Ausklappen!
RABBIT'S TRAIL
HERR & HUHN | MITTWOCH 19. Oktober | 20 Uhr
Eröffnung mit Arbeiten von Qiu Anxiong, Martin Arnold, BitteBitteJaJa, Ursula Bogner, Jochen Lempert, Achim Lengerer
»In every synthetic man there is an electronic woman« (Nick Currie)
Martin Arnold, Jeanne (Still), 2003
Die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitungen haben dazu geführt, dass der Mensch nicht nur der Schwerkraft entflieht, sondern auch die kleinsten Details seines Analogkörpers durch Morphing im ständigen Prozess modifizieren kann.
Scheiterte Second Life an zu umständlicher Bedienung der Avatare, so ist die Frage der Spaltung in den realen und alle möglichen weiteren (Bild-) Körper nicht vom Tisch. Aus welchen Subjekten bin ich zusammengesetzt, und mit welcher Stimme spreche ich eigentlich, wenn ich bei Facebook poste? Um zwischen Fake und Feind unterscheiden zu können, benötige ich als elementarer Teil der Maschinenwelt mittlerweile weitaus mehr Kenntnisse als ausgerechnet die vom Menschen – vielleicht eher die der Text- oder Bildanalyse. Aber wer bin Ich schon? Ausgehend von dem jahrhundertealten Motiv des in sozialer Isolation aufwachsenden Wolfskindes, befasst sich der fünfte und finale Block von RAPID RABBIT mit dem Glauben an ein, wenn auch kollektiv gedachtes, Subjekt, das ständig neu definiert wird, bis es nach seinem Ableben zusammen mit all unseren lästigen Körpern als digitaler Klon im Jenseits der Bilder entsorgt wird.
Eröffnung mit Arbeiten von Qiu Anxiong, Martin Arnold, BitteBitteJaJa, Ursula Bogner, Jochen Lempert, Achim Lengerer
»In every synthetic man there is an electronic woman« (Nick Currie)
Martin Arnold, Jeanne (Still), 2003
Die Möglichkeiten digitaler Bildbearbeitungen haben dazu geführt, dass der Mensch nicht nur der Schwerkraft entflieht, sondern auch die kleinsten Details seines Analogkörpers durch Morphing im ständigen Prozess modifizieren kann.
Scheiterte Second Life an zu umständlicher Bedienung der Avatare, so ist die Frage der Spaltung in den realen und alle möglichen weiteren (Bild-) Körper nicht vom Tisch. Aus welchen Subjekten bin ich zusammengesetzt, und mit welcher Stimme spreche ich eigentlich, wenn ich bei Facebook poste? Um zwischen Fake und Feind unterscheiden zu können, benötige ich als elementarer Teil der Maschinenwelt mittlerweile weitaus mehr Kenntnisse als ausgerechnet die vom Menschen – vielleicht eher die der Text- oder Bildanalyse. Aber wer bin Ich schon? Ausgehend von dem jahrhundertealten Motiv des in sozialer Isolation aufwachsenden Wolfskindes, befasst sich der fünfte und finale Block von RAPID RABBIT mit dem Glauben an ein, wenn auch kollektiv gedachtes, Subjekt, das ständig neu definiert wird, bis es nach seinem Ableben zusammen mit all unseren lästigen Körpern als digitaler Klon im Jenseits der Bilder entsorgt wird.







